Hallo kleiner Piepmatz!
Eine fertige Mahlzeit. Ein Platz in der Parklücke. Ein “Guten Morgen!” Ein fast leerer Akku. Eine Ankündigung des Todes.
Auch wenn einige besondere Geräte schon in vollständigen Sätzen ihre Gefühlslage mitteilen, so bleibt nichtsdestoweniger das Piepen die gebräuchlichste Ausdrucksform, mit der technische Dinge in Kommunikation mit uns treten.
Eine Vielzahl der Geräte, mit denen wir uns umgeben, sind eher zurückhaltend und verschwiegen. Manche sagen auch ihr Leben lang gar nichts, lassen maximal einen kleinen Seufzer verlauten, wenn sie für immer ihren Geist aufgeben. Aber es wollen auch extrovertiertere Exemplare mitmischen, die über Säuseln, Surren oder Schnaufen permanent auf ihre Existenz aufmerksam machen. Und es gibt sehr umsichtige Charaktere, die nicht immer gleich das letzte Wort haben wollen und in wichtigen Situationen den richtigen Ton treffen.
Letztere sind uns am liebsten. Sie geben uns Halt. Sie sind es, an denen wir uns orientieren, wenn wir selbst mal wieder versagt haben. Oder das Zwitschern der Vögel. Denn oftmals ist es erst ein kreischender Piepton, der uns allmorgendlich in die Geistesgegenwärtigkeit zurückholen kann.
BEEP! BEEP! BEEP!
